<Prof. Dr. med. Lothar Rabenseifner, Facharzt für Orthopädie Diagnostik

Prof. Dr. Lothar Rabenseifner

 

 

Info Patienten
Diagnostik / Röntgen
Röntgenbild
Das zu untersuchende Gewebe wird zwischen Röntgenröhre und Röntgenfilm positioniert. Die Röntgenstrahlung, die durch das Gewebe tritt, schwärzt den Röntgenfilm. Dabei ergeben sich durch die unterschiedliche Strahlenabsorption im Gewebe natürliche Kontraste. Weiches Gewebe wie Fett, Muskeln und Sehnen absorbiert wenig Strahlung und ist deshalb nicht zu sehen. Hartes Gewebe wie Knochen absorbiert dagegen viel Strahlung und hinterlässt dadurch einen weißen Schatten auf dem Röntgenbild. Zur Untersuchung von Gelenkerkrankungen ist das Röntgenbild eine sehr wichtige Untersuchung. Der Arzt sieht typische Veränderungen wie eine Verschmälerung des betroffenen Gelenkspaltes. Bei Arthrose ist der Gelenkspalt beim erkrankten Gelenk durch Knorpelverlust viel schmaler geworden oder völlig verschwunden.
Sonografie (Ultraschall)
Mit der Ultraschall Diagnostik steht eine unschädliche, schnelle und kostengünstige Untersuchungsmethode zur Verfügung, die bei Abklärung bestimmter Gelenkproblematiken oder auch Weichteilerkrankungen (wie z.B. Sehnenverletzungen) zum Einsatz kommt. Die Sonografie beruht auf dem Echoprinzip. Ein gerichteter Ultraschall wird ausgesendet und von den Schichten des Körpers mehr oder weniger stark reflektiert. An den Laufzeiten des reflektierten Signals kann die Tiefe der reflektierten Körperstruktur bildlich dargestellt werden. Dies geschieht dreidimensional. Die verschiedenen Körperstrukturen heben sich in unterschiedlichen Graustufen voneinander ab.
Computertomografie (CT)
Bei der Computertomografie werden Röntgenstrahlen gleich von mehreren Detektoren aufgezeichnet. Der Vergleich der gemessenen und ausgesendeten Strahlen gibt Informationen über das untersuchte Gewebe. Der Computer erstellt aus diesen Informationen Schnittbilder. Verschiedene Elemente wie Luft, Wasser, Knochen etc. bilden sich in diesen Bildern mit verschiedenen Graustufen ab, so dass man sie voneinander unterscheiden kann. Das CT bildet Knochenschädigungen besonders deutlich ab.
Magnetresonanztomografie (MRT)
Die Magnetresonanztomografie (oder auch Kernspintomografie) erstellt wie die Computertomografie Schnittbilder, allerdings ohne Röntgenstrahlen einzusetzen. Statt dessen werden die Bilder über den Einsatz eines Magnetfeldes erzeugt. Der menschliche Körper besteht aufgrund des reichlichen Vorhandenseins von Wasserstoffprotonen aus zahllosen biologischen Magneten. Die MRT kann messen, wann wo welche Energie im Körper abgegeben wird und rechnet dies in Schnittbilder um. Strukturen im Gelenkinneren wie Knorpel und Bänder, die sonst nicht direkt abzubilden sind, zeigt die MRT außergewöhnlich gut und ist damit eine wertvolle Methode, wenn Röntgenbilder und Laborwerte zur Diagnose nicht ausreichen. Die MRT kann besonders gut das Weichteilgewebe abbilden und findet u.a. bei Verdacht auf Knorpelschäden, Meniskusschäden oder Bänderriss sowie Schulter- und auch sonstige Gelenkerkrankungen ihren Einsatz. Auch bestimmte Knochenerkrankungen und Entzündungen können durch die MRT diagnostiziert werden.
Laboruntersuchungen
Speziell geschulte Arzthelferinnen führen Blutabnahmen für z.B. die Blutsenkung (BSG) durch. Weitgehende Untersuchungen schicken wir an externe Laboreinrichtungen. Laboruntersuchungen können zusätzliche Hinweise zur Erkrankung liefern.