Prof. Dr. Lothar Rabenseifner

 

 

 
Info Patienten

Im folgenden können Sie sich über alles rund um die Hüfte informieren. In der kleinen Anatomie erklären wir Ihnen die Grundlagen dieses wichtigen Gelenks. Genauere Informationen über die Krankheitsbilder (Hüftarthrose, Hüftdysplasie, Oberschenkelhalsbruch, Rheumatoide Arthritis) finden sie im Anschluß. Es folgt ein Überblick über die Therapieformen, mit Erläuterungen zum Hüftgelenkersatz, zum Operationsablauf, und zur Nachbehandlung. Zum Schluß geben wir Ihnen noch ein paar Tipps für die Zeit nach der Operation.

 

Die Hüfte  
Kleine Anatomie  
Wie ist das Hüftgelenk aufgebaut?
Wenn wir gehen, uns drehen oder beugen, ist ein Gelenk maßgeblich im Spiel: unser Hüftgelenk. Es stellt die gelenkige Verbindung des Rumpfes mit den Beinen dar und verbindet Becken- und Oberschenkelknochen. Seine optimale Form als Kugelgelenk garantiert uns große Bewegungsfreiheit.

Das Gelenk besteht aus der Hüftpfanne im Beckenknochen und dem Hüftkopf des Oberschenkelknochens. Beide Teile sind mit einer knorpeligen Gleitschicht überzogen. Eine Gelenkkapsel dichtet die gelenkige Verbindung ab. Sie produziert eine Flüssigkeit, die einerseits den Knorpel ernährt und andererseits für eine reibungsfreie Bewegung sorgt.

Gleich einem Stoßdämpfer sollen so die gewaltigen Kräfte abgefangen werden, die im Laufe eines Lebens auf das Gelenk einwirken. Bänder zwischen den Knochen geben dem Gelenk die notwendige Stabilität; durch Muskeln und Sehnen wird es bewegt.

Röntgenbild einer Hüfte


Das Hüftgelenk:
1. Hüftgelenkpfanne (Acetabulum ),
2. Hüftkopf (kugelförmiger Gelenkkopf ),
3. Oberschenkelhals,
4. Beckenknochen,
5. Oberschenkelknochen (Femur )

Wie kommt es zur Erkrankung?
Verschiedene Ursachen können zu Hüfterkrankungen führen. Der häufigste Auslöser ist der krankhafte Verschleiß des Gelenkknorpels, die Hüftarthrose, auch Coxarthrose genannt. Hierbei unterscheiden wir zwischen der idiopathischen (krankhaften) Arthrose, deren Ursachen noch weitgehend unbekannt sind, und der sekundären Arthrose, die als Folge einer bekannten Grundkrankheit auftritt, zum Beispiel Rheumatismus oder stoffwechselbedingten Durchblutungsstörungen.

Weitere Ursachen sind angeborene oder anlagebedingte Formveränderungen des Hüftgelenkes und Unfälle, die zu Gelenkverletzungen führen.

Krankheitsbilder  
Hüftarthrose

Definition der Coxarthrose
Arthrose nennt man den krankhaften Verschleiß des Gelenkknorpels. Wenn sich der Knorpel im Gelenk abnutzt, ist dies ein Prozess, den man nicht rückgängig machen kann. Der hyaline Knorpel, der am Gelenkkopf den Knochen schützt, ist bei Schädigung nicht in der Lage sich selbst zu heilen. Durch den zunehmenden Verschleiß des Knorpels kommt es zum direkten Kontakt von Knochen auf Knochen.

Die Ursache der Arthrose

Die Ursache der Arthrose ist in den meisten Fällen nicht bekannt. Einige Erkrankungen begünstigen jedoch bekanntermaßen die Entwicklung einer Arthrose. So können neben Fehlstellungen wie X- oder O-Beine auch Unfälle oder Systemerkrankungen wie Rheumatoide Arthritis den Knorpelverschleiß am Gelenk verursachen. Risikofaktoren sind außerdem Bewegungsmangel und Übergewicht.

Die Folgen der Arthrose
Die Folgen der Arthrose sind starke Schmerzen bei Belastung. Die schmerzfreien Gehstrecken werden immer kürzer. Zuletzt entstehen auch im Ruhezustand starke Schmerzen. Gleichzeitig werden die Beweglichkeit und die Stabilität des Gelenks immer schlechter. Später treten Bewegungseinschränkungen der betroffenen Gelenke oder Deformierungen bzw. Beinlängenveränderungen auf.

Die krankhaften Veränderungen des Arthrosegelenkes lassen sich im Röntgenbild darstellen. Dabei ist der Knorpelüberzug selbst nicht erkennbar. Die umgebenden Knochenstrukturen lassen aber auf den Zustand des Knorpels schließen: Während man den Knorpel beim gesunden Hüftgelenk am glatten, gleichmäßig ausgeformten Gelenkspalt erkennt, ist der Gelenkspalt beim erkrankten Hüftgelenk durch Knorpelverlust viel schmaler geworden oder völlig verschwunden. Es kommt zu Formveränderungen am Hüftkopf oder an der Hüftpfanne.


Verschleiß des Hüftgelenkes (Coxarthrose). Mit zunehmenden Alter kann sich die Knorpelschicht zwischen Hüftkopf und Hüftpfanne abnutzen. Die »Stoßdämpferfunktion« wird nicht mehr erfüllt. Die Knochen reiben aufeinander und es kommt zu Formveränderungen


Röntgenbilder eines gesunden (links) und kranken Hüftgelenks

 
Hüftdysplasie
Fehlstellung des Hüftgelenkes

Bei einer angeborenen Hüftdysplasie kommt es regelmäßig zu einer Luxation des Hüftgelenkes (Ausrenkung). Die mechanische Instabilität führt zu gestörter Verknöcherung (Dysplasie) und mangelnder Entwicklung des Pfannendaches. Die Pfanne ist kaum ausgebildet, d. h. sie ist flach und steht meist in einem steilen Winkel, was wiederum Luxationen begünstigt.



Hüftdysplasie
Oberschenkelhalsbruch
Durch einen schweren Sturz oder Schlag auf die Hüfte kann der Oberschenkelknochen (Femur) brechen. Dies geschieht normalerweise im Bereich des Schenkelhalses; betroffen sind meist ältere Personen. Ein Oberschenkelhalsbruch muss in jedem Fall klinisch versorgt werden – sehr häufig mit einem künstlichen Gelenkersatz.

Oberschenkelhalsbruch

Rheumatoide Arthritis
Unter „Rheuma“ versteht man nicht eine einzelne, sondern eine Vielzahl von Erkrankungen: Fast 450 verschiedene Krankheitsbilder, die alle mit chronischen, schmerzhaften und mit dauerhaften Mobilitätseinschränkungen des Bewegungsapparates zusammenhängen, sind unter diesem Begriff zusammen gefasst. Die so genannte „rheumatoide Arthritis“ oder auch „chronische Polyarthritis“ ist die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke. Man schätzt, dass in Deutschland rund 800.000 Menschen an dieser Erkrankung leiden.
Die Ursache der Krankheit ist nicht geklärt. In Fachkreisen werden Störungen des Immunsystems („Autoimmunerkrankung“), Viren- oder Bakterieninfektionen oder auch eine erbliche Veranlagung als mögliche Ursachen diskutiert. Die rheumatoide Arthritis tritt schubweise auf. Typische Symptome sind starke Schmerzen, Schwellungen und eine Überwärmung der Gelenke. Die Beweglichkeit ist vor allem am Morgen stark eingeschränkt („Morgensteife“). Darüber hinaus kann die dauerhafte Entzündung der Gelenke zu bleibenden Schäden an Gelenkknorpel und –knochen führen. Die Gelenkstrukturen degenerieren und werden zerstört.

 

 
Therapieformen
Wann ist ein künstlicher Hüftgelenkersatz erforderlich?
Arthrose und rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis) sind verbunden mit starken Schmerzen und zunehmender Bewegungseinschränkung.
Zu Beginn Ihrer Beschwerden wird Ihr Arzt Sie medikamentös behandeln. Wenn die Schmerzen und die Behinderung im Hüftgelenk aber zunehmen und die konservativen Behandlungen wie Physiotherapie, Packungen, Bäder und Schmerzmittel oder entzündungshemmende Medikamente ausgeschöpft sind, wird Ihnen Ihr Arzt den Einsatz eines künstlichen Gelenkes empfehlen – auch Hüft-Totalendoprothese (HTEP) genannt.
Oberstes Ziel ist es, die Schmerzfreiheit und Wiederherstellung der Beweglichkeit mit einem optimalen Prothesensitz zurückzugewinnen. Eine bestehende Beinlängendifferenz kann annähernd ausgeglichen werden.
 

Die konservative Therapie
Bei Gelenkbeschwerden – auch wenn sie schmerzhaft sind - gilt es, mobil zu bleiben und sich gesund zu ernähren.
Darüber hinaus gibt es verschiedene konservative Behandlungsmöglichkeiten. Dazu zählen die so genannte physikalische Therapie wie Krankengymnastik und Massage, schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente oder auch die so genannte Basistherapie, bei der z.B. Hyaluronsäure in das erkrankte Gelenk gespritzt wird. Aber auch einfachere Maßnahmen wie Fersenpuffer im Schuhwerk oder der Handstock können Entlastung für das Gelenk bringen.
Sind die Beschwerden durch diese Therapie nicht mehr zufriedenstellend zu lindern, sollten Sie eine operative Therapie in Betracht ziehen.

 

Die operative Therapie
Man unterscheidet grundsätzlich gelenkerhaltende und gelenkersetzende Operationen.
Zu gelenkerhaltenden Eingriffen zählen z.B. Umstellungsosteotomien. Fehlstellungen werden durch arthroskopische Verfahren (z.B."Gelenktoilette", Knorpelshaving) wie die Knorpel-Knochen-Transplantation ("Mosaik-Plastik") behandelt. Hier wird in den frühen Arthrosestadien die Beinachse verändert, um den geschädigten Bereich des Hüftgelenks zu entlasten. Der Hüftkopf wird damit aus der Belastungszone gedreht. In den meisten Fällen ist jedoch die Implantation eines Gelenkersatzes (Endoprothese) erforderlich.

 

 
Grundsätzliches zum künstlichen Hüftgelenkersatz
Was ist eine Hüft-Totalendoprothese (HTEP)?
Eine Hüft-Totalendoprothese ist der Ersatz des erkrankten Hüftgelenkes durch ein künstliches Implantat. Der Ersatz geschädigter Gelenke ist einer der größten orthopädischen Fortschritte des 20. Jahrhunderts. Dank ständigen technologischen Fortschritts und Einbringung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse hat er sich heute zu einem nahezu perfekten Verfahren weiterentwickelt. Arthrose zählt zu den großen Volkskrankheiten: In Deutschland werden pro Jahr ca. 180.000 künstliche Hüftgelenke implantiert, so dass man hier von einem Routineeingriff sprechen kann. (In Europa werden jährlich bereits 550 000 Hüft-Totalendoprothesen implantiert). Die medizinische Forschung und Entwicklung hat auf diesem Gebiet Großartiges geleistet. In den vergangenen 40 Jahren wurden spezielle Werkstoffe und Designs für anatomische und körperfreundliche Gelenkimplantate erforscht, die möglichst lange Standzeiten haben, d.h. lange im menschlichen Körper bleiben.
Die Endoprothese besteht aus der Hüftpfanne und dem Hüftschaft, auf den ein Kugelkopf aufgesetzt wird, der sich in der Pfanne bewegt. Die Gelenkkomponenten, das heißt die Gelenkflächen, die direkten Kontakt miteinander haben (Gleitpaarung), sind ein Keramikkopf, der gegen einen Pfanneneinsatz aus Polyethylen oder Keramik läuft, oder ein Metallkopf, der gegen einen Pfanneneinsatz aus Metall oder Polyethylen.
Alle verwendeten Materialien sind speziell für medizinische Zwecke entwickelt. Sie zeichnen sich durch eine maximale Gewebeverträglichkeit aus und ermöglichen eine möglichst schmerzfreie und dauerhafte Funktion.


Ein künstliches Hüftgelenk setzt sich aus vier Komponenten zusammen: Der Hüftschaft wird im Oberschenkelknochen verankert. Auf den Konus des Schaftes wird ein Kugelkopf aus verschleißfestem Metall oder Keramik gesetzt, der – wie der natürliche Hüftkopf – in der Hüftpfanne mit dem Pfanneneinsatz gleitet. Die Hüftpfanne wird im Becken verankert.

Materialien und Werkstoffe
Woraus bestehen künstliche Hüftgelenke?
Überall dort, wo natürliche Knochen mit künstlichen Gelenken zusammentreffen, spielen Material und Oberflächenbeschaffenheit eine zentrale Rolle, um eine schmerzfreie Gelenkbewegung zu ermöglichen und vom Körper dauerhaft toleriert zu werden.
Im Allgemeinen werden drei Materialarten für orthopädische Zwecke verwendet: Metalle, Polymere und Keramik. Implantate sind im Körper hohen Belastungen ausgesetzt und müssen daher aus sehr widerstandsfähigem Material bestehen.
Hüftschäfte oder Schienbeinkomponenten von Knieendoprothesen werden heiß geschmiedet, um die erforderliche Widerstandskraft des Materials zu erreichen. In der Vergangenheit wurden alle Metalle gegossen, während heute das Heißschmieden ein Standardprozess ist, der zu sehr guten Ergebnissen in metallurgischer und physikalischer Hinsicht führt.

Verankerung/ Implantation
Es gibt drei Möglichkeiten, die Endoprothese zu implantieren. Entscheidend für die Auswahl des „richtigen“ Verfahrens ist in jedem individuellen Krankheitsfall die Knochenqualität des Patienten.

Die richtige Endoprothese für Sie:
Generell unterscheiden wir drei Endoprothesentypen:
1. Zementierte Endoprothese
2. Zementfreie Endoprothese
3. Hybrid-Endoprothese (Mischform)


Ein durch Arthrose zerstörtes Hüftgelenk muss immer komplett ersetzt werden. Das heißt, durch eine künstliche Gelenkpfanne, die in das Becken eingepresst oder eingeschraubt wird, einem Hüftschaft, der in den Oberschenkelknochen (Femur) implantiert wird und einem Kugelkopf, der auf den Hüftschaft gesetzt wird und sich in der Pfanne bewegt.

Zementierte Endoprothese. Hüftschaft und -pfanne werden mit einem schnell härtenden Kunststoff, dem so genannten Knochenzement, im Becken und im Oberschenkelknochen befestigt. Ein zementiertes Gelenk ist sofort belastbar.
Zementfreie Endoprothese. Der Hüftschaft wird in den Knochen eingepresst. Die Hüftpfanne wird eingepresst oder eingeschraubt. Durch das knochenfreundliche Material heilen diese Komponenten schnell in den Knochen ein und das Gelenk wird langfristig fixiert
Hybrid-Endoprothese (Mischform). In der sogenannten hybriden Implantationstechnik sind die Vorzüge beider Verfahren vereint. Die Pfanne wird zementfrei verankert, der Prothesenschaft hingegen im Oberschenkelknochen einzementiert.

Reiner Oberflächenersatz an der Hüfte
Gelenkersatz ist nicht mehr ausschließlich ein Problem des höheren Lebensalters. Zunehmend wird die Implantation von künstlichen Gelenken bei Menschen vorgenommen, die jünger als 50 Jahre sind. Das Anspruchsdenken an Gesundheit und Unversehrtheit ist deutlich gewachsen: Jüngere Patienten sind nicht bereit, Einschränkungen ihrer Lebensqualität und Beweglichkeit hinzunehmen. Sie möchten sich mit dem neuen Gelenk in allen Lebenssituationen so gut und sicher bewegen als wären sie gesund. Sie wollen sich aktiv an Sport- und Freizeitvergnügungen beteiligen.
Der Oberflächenersatz wurde speziell für junge und aktive Patienten entwickelt, um die Knochensubstanz weitestgehend zu erhalten und einen optimalen Bewegungsumfang bei gleichzeitiger Gelenkstabilität zu ermöglichen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Hüftschaft-Systemen wird beim Oberflächenersatz der Hüftkopf weitgehend erhalten: Eine „Kappe“ wird mittels Knochenzement auf dem Hüftkopf verankert.
Das innovative Prothesendesign des Oberflächenersatzes „Durom™ Hip Resurfacing“ wurde erst durch die Kombination mit einer verschleißresistenten Werkstoff-Technologie realisierbar. Dieser Werkstoff besteht aus einer besonders abriebarmen Kobaltchrom-Legierung. In 15 Jahren klinischer Anwendung konnten mit mehr als 200.000 Implantationen dieser Metall-Gleitpaarung umfangreiche Langzeiterfahrungen gewonnen werden.

 


Durom™ Hip Resurfacing
Die Operation
Grundsätzliches zur Operation
Beim operativen Eingriff wird das erkrankte Hüftgelenk durch ein Kunstgelenk ersetzt. Die Operation kann in Voll- oder Teilnarkose erfolgen. Die Teilnarkose hat den Vorteil einer geringeren Beeinflussung des Allgemeinzustandes. Viele Patienten werden heute in Teilnarkose operiert. Sie erhalten dabei zusätzlich ein Beruhigungsmittel und können die Operation mitverfolgen und dabei über Kopfhörer Musik hören, ohne Schmerzen zu verspüren. Welche Methode sich in Ihrem Fall empfiehlt, bespricht Ihr Anästhesiearzt mit Ihnen.
Der gesamte Eingriff dauert in der Regel ein bis zwei Stunden. Nicht unerwähnt bleiben sollten die Risiken. Zum Beispiel Blutergüsse, Infektionen, Allergien, Blutungsgefahr und Thrombosen. Doch meist sprechen die Vorteile für einen Eingriff – auch bei älteren Patienten. Ihr Arzt wird Sie zu Ihrem persönlichen Fall beraten.
Von jedem Prothesentyp existiert eine Vielzahl von Modellen in unterschiedlichen Größen. Die Wahl der Endoprothese richtet sich nach der Knochenbeschaffenheit, dem Körpergewicht und den körperlichen Aktivitäten des Patienten.

Wie können Sie sich vorbereiten?
Der Erfolg einer Operation und der Heilungsprozess hängt wesentlich von Ihrer Mitarbeit ab. Durch eine richtige Vorbereitung und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen können Sie eventuelle Risiken entscheidend verringern. Dazu gehört z. B. die Verbesserung Ihres Allgemeinzustandes: Verzichten Sie auf Tabak und Zigaretten und reduzieren Sie eventuelles Übergewicht.
Für eine schnelle Rehabilitation ist es überdies sehr hilfreich, wenn Sie sich bereits vor der Operation mit den krankengymnastischen Übungen und dem Umgang mit Gehstützen vertraut machen.
Wenn Sie regelmäßig ein Aspirin-Präparat einnehmen, sollten Sie dieses in Absprache mit Ihrem Hausarzt rechtzeitig vor dem Eingriff absetzen, um ein erhöhtes Blutungsrisiko zu vermeiden. Wenn Sie jünger als 75 Jahre und körperlich gesund sind, können Sie vor einer Hüftoperation eigenes Blut spenden, das Ihnen im Falle eines zu hohen Blutverlustes wieder zugeführt werden kann.


Was nehmen Sie mit in die Klinik?
Neben Ihren persönlichen Sachen empfehlen wir Ihnen, Folgendes mitzunehmen:
Bademantel
Jogginganzug mit weitem Fußeinstieg
Feste, haltgebende Schuhe mit rutschfesten Gummisohlen
falls Turnschuhe, am besten mit Klettverschluss
Badekleidung
Langer Schuhlöffel
Sonstige Hilfsmittel, die Sie bereits benutzen

Eigenblutspende
Da bei Implantation von Hüft-Endoprothesen trotz gewebeschonender Operationsverfahren ein relevanter Blutverlust nicht sicher auszuschließen ist, bieten wir unseren Patienten in Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesiologie des Hauses die Eigenblutspende an. So läßt sich in Verbindung mit der Verwendung von cell-saver (intraoperative Rückgabe des abgesaugten Bluts) und Autoretransfusionsverfahren (Rückgabe von Drainageblut) meist die Gabe von Fremdblut völlig vermeiden.

Die herkömmliche Operation
Schritt 1

Über einen Schnitt an der Außenseite des Oberschenkels wird das Hüftgelenk erreicht. Der freigelegte Oberschenkelhals wird durchtrennt und der erkrankte Hüftkopf entfernt.
Schritt 2
Im zweiten Schritt ersetzt der Operateur die natürliche Hüftpfanne im Becken durch eine Prothesenpfanne.



Schritt 3
Danach wird der Markraum des Oberschenkelknochens vorbereitet, um den Prothesenschaft mit oder ohne Knochenzement exakt zu fixieren.
Schritt 4
Auf den Prothesenschaft wird ein Kugelkopf gesetzt. Er stellt die bewegliche Verbindung zwischen dem Schaft und der künstlichen Hüftpfanne dar.
Schritt 5
Nach dem Einsetzen von Prothesenschaft mit Kugelkopf in die Hüftpfanne wird das künstliche Gelenk auf seine optimale Beweglichkeit geprüft.

Schritt 6
Anschließend wird die Wunde verschlossen. Am Ende der Operation wird ein Kompressionsverband angelegt und ein erstes Röntgenbild erstellt. In die Wunde eingelegte Drainageschläuche verhindern Blutergüsse, da nachsickerndes Blut abfließen kann.



Die minimal Invasive Operation
Neben der herkömmlichen Operationsmethode gibt es so genannte minimal invasive Verfahren. Dabei handelt es sich um gewebeschonende operative Methoden, bei denen der Hüftgelenkersatz mit einem oder zwei kleinen Hautschnitten implantiert wird. Das Besondere am minimal invasiven Vorgehen ist die Schonung der Weichteile, d.h. der Muskeln, Sehnen und des Gewebes. Im Gegensatz zu herkömmlichen Operationsmethoden wird das Gewebe lediglich stumpf gedehnt oder gespreizt. Auf die Durchtrennung oder das Ablösen des Muskelgewebes kann verzichtet werden.
Die Schonung der umliegenden Muskeln, Sehnen und muskelversorgenden Nerven während der Operation bedeutet für den Patienten normalerweise:
kleinere Hautschnitte und kleinere Narben
geringeren Blutverlust
weniger Schmerzen, geringeren Schmerzmittelverbrauch und weniger Bewegungseinschränkungen
schnellere Mobilisierung, Belastbarkeit und Rehabilitation
schnelle Wiedereingliederung in den Alltag

Der operierende Arzt wird nach einer eingehenden Untersuchung entscheiden, ob ein ein minimal invasiver Eingriff die Methode der Wahl ist. Grundsätzlich kann die minimal invasive Operationstechnik bei Patienten jeder Altersstufe angewendet werden, sofern die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind. Wie alle chirurgischen Eingriffe sind auch die minimal invasiven Verfahren nicht für jeden Patienten gleichermaßen geeignet. Starkes Übergewicht, Thrombosegefahr, Knochendeformitäten, Voroperationen oder Vorerkrankungen, die das Operationsrisiko erhöhen, können Gründe dafür sein, die herkömmliche Operationsmethode vorzuziehen.
 
Die Nachbehandlung
Nach der Operation
Ihr stationärer Aufenthalt in der Klinik beträgt zirka zwei bis drei Wochen. Darauf folgen entsprechende Rehabilitationsmaßnahmen, die ambulant oder in einer Reha-Klinik durchgeführt werden.

Sie wachen auf . . .
Ein speziell geschultes Pflegeteam betreut Sie nach der Operation im Aufwachraum und sorgt für Ihre sichere Überwachung. Ein leichter Wundschmerz im Hüftbereich ist möglich. Je nach Bedarf werden Ihnen notwendige Infusionen und Medikamente verabreicht. Nachdem sich Ihr Allgemeinzustand stabilisiert hat, werden Sie in Ihr Krankenzimmer verlegt.
Das Training
Bereits am Tag nach der Operation oder am nächsten Tag werden Sie mit ersten Bewegungsübungen beginnen. Diese Frühmobilisation senkt das Risiko von Komplikationen ebenso wie regelmäßige Gymnastik, Kompressionsstrümpfe und Blutverdünnungspräparate. Als Erstes lernen Sie vom Bett aufzustehen und sich wieder richtig zu setzen. Selbst alltägliche Bewegungsabläufe, wie das richtige Ein- und Aussteigen aus dem Auto oder das richtige Hinauf- und Hinabsteigen von Treppen, müssen wieder erlernt werden. Achten Sie bitte darauf, dass sie Ihr Hüftgelenk nicht über 90 Grad beugen und schlagen Sie beim Sitzen nicht die Beine übereinander.
Durch intensive Krankengymnastik werden Ihre Gehfähigkeit und der Muskelaufbau gefördert. Ziel ist, Ihre Oberschenkel- und Beckenmuskeln so zu trainieren, dass Sie voll von Ihrer wiedergewonnenen Beweglichkeit profitieren können.
Die zwischen Arzt und Physiotherapeut abgestimmten Rehabilitationsmaßnahmen haben große Bedeutung für den Erfolg der Operation und Ihre schnelle Genesung. Mit Ihrer aktiven Mitarbeit helfen Sie, das Ziel schnell zu erreichen.
Wieder zu Hause . . .
Es ist wichtig, dass Sie Ihre Übungen auch zu Hause täglich wiederholen. Nach wenigen Monaten können Sie Ihr Leben wieder voll genießen – ob privat oder im Beruf. Gehen Sie Ihren Hobbys nach und treiben Sie Sport. Erlaubt sind alle gelenkschonenden Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Spazierengehen, Skilanglauf oder Gymnastik.

Sie sollten Ihre Gelenke jedoch nicht überstrapazieren und auf schweres Heben und extreme sportliche Belastungen wie Squash, Tennis oder alpinen Skilauf verzichten. Ihre Aktivitäten bestimmen die Belastungen, denen Ihr künstliches Gelenk ausgesetzt ist, und beeinflussen seine Lebensdauer.
Tipps
praktische Ratschläge für zu Hause
In den ersten sechs bis acht Wochen nach der Operation ist Ihr neues Gelenk noch relativ ungeschützt, bis die Muskulatur wieder gestärkt und aufgebaut ist. Sie gibt dem Gelenk die notwendige Stabilität und schützt es gegen falsche Bewegungen.
Im folgendsen begleiten wir Sie bei Ihren täglichen Aktivitäten und geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihrem neuen Gelenk durch richtiges Verhalten den anfänglich nötigen Schutz bieten. Je aktiver Sie mitarbeiten, umso schneller erreichen Sie Ihr Ziel – und Sie werden belohnt mit dem wunderbaren Gefühl neu gewonnener Lebensqualität.
Einzelheiten zu Ihrer persönlichen Nachbehandlung und den zeitlichen Rahmen sollten Sie in jedem Fall mit Ihrem behandelnden Arzt abstimmen.


Gesunde Ernährung
Es gibt keine besonderen Einschränkungen bezüglich der Ernährung. Bevorzugen Sie abwechslungsreiche Kost mit viel Obst und Gemüse und trinken Sie täglich sechs bis acht Gläser Wasser. Dies hilft die Verdauung zu fördern.
Die Gehstützen
1. Richtiger Umgang mit Gehstützen
—Beim Stehen sollten beide Stützen geringfügig vor und seitlich zu Ihren Füßen stehen.
—Halten Sie die Hüfte dabei möglichst gerade. Sie sollten mit leicht gebeugten Ellenbogen gerade stehen können.
—Stützen Sie sich beim Gehen fest auf die Handgriffe Ihrer Gehhilfen.
—Achten Sie darauf, das Gewicht mit den Händen und nicht mit den Unterarmen zu tragen.
—Belasten Sie die operierte Hüfte beim Gehen so, wie Sie es in der Klinik gelernt haben.

 

2. Sicher Treppen steigen
—Versuchen Sie das Treppensteigen beim ersten Mal nicht allein.
Treppen hinaufsteigen
—Setzen Sie zuerst das gesunde Bein auf die erste Treppenstufe.
—Drücken Sie sich mit dem gesunden Bein und mit Ihren Händen ab, um das operierte Bein auf dieselbe Stufe zu heben.
—Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis Sie auf dem oberen Treppenabsatz angekommen sind.
—Das Gleiche gilt, wenn die Treppe ein Geländer hat.
3. Treppen hinuntergehen
—Setzen Sie beide Stöcke auf die erste Stufe und stellen zuerst das operierte Bein auf diese Stufe.
—Verlagern Sie dabei so viel Gewicht wie möglich auf die Gehstützen.
—Stellen Sie anschließend das gesunde Bein hinunter auf diese Stufe.
—Wenn Ihr gesundes Bein kräftig genug ist, können Sie aber auch beide Stöcke gleichzeitig mit dem operierten Bein auf die nächste Stufe stellen und das gesunde Bein nachstellen.
Richtiges Setzen
— Vermeiden Sie in der Anfangsphase das Sitzen in tiefen Sesseln (Luxationsgefahr).
— Ideal sitzen Sie auf hohen, stabilen Stühlen mit Armlehnen. Mit einem Kissen können Sie die Sitzhöhe erhöhen.
— Zum Hinsetzen gehen Sie rückwärts zum Stuhl, bis Sie leicht die Stuhlkante spüren.
—Nehmen Sie dann beide Stöcke Ihrer Gehhilfen auf die Seite des gesunden Beines.
— Stützen Sie sich beim Setzen auf den Lehnen ab und strecken das operierte Bein leicht nach vorn.
— Sitzen Sie aufrecht
—die Beine sind im »stumpfen Winkel« zum Körper (Hüften leicht höher als Knie).
— Zum Aufstehen rutschen Sie nach vorn und stehen mit Hilfe der Armlehnen zuerst mit dem gesunden Bein auf. Das operierte Bein ist wieder leicht vorgestreckt.

Zur Toilette gehen
— In der Übergangszeit ist ein erhöhter Toilettensitz empfehlenswert.
— Sie greifen mit beiden Stützen auf der gesunden Seite entweder zu den Armlehnen eines vorhandenen Toilettenstuhles oder zum Haltegriff neben der Toilette.
— Dann langsam niedersetzen und dabei das operierte Bein leicht vorstrecken.
— Aufstehen, wie beim Stuhl, durch Abstützen auf den Armlehnen oder dem Haltegriff. Das operierte Bein ist leicht vorn.

In das Auto einsteigen
— Fahren Sie selbst erst wieder Auto, wenn Ihr Arzt es Ihnen erlaubt hat und Sie keine Gehstützen mehr benötigen.
— Steigen Sie möglichst auf der Seite ein, wo Sie am meisten Beinfreiheit haben (in der Regel auf der Beifahrerseite.
— Setzen Sie sich rückwärts auf den Autositz.
— Heben Sie langsam und in kleinen Schritten Ihre Beine ins Auto, am besten mit Unterstützung Ihrer Hände unter dem Oberschenkel.
— Achten Sie darauf, dass die Bewegungen gleichmäßig mit dem Becken und den Beinen erfolgen. Der Körper sollte möglichst gerade bleiben.

Im Bad
Baden
Gehen Sie mit Hilfe Ihrer Gehstützen zur Breitseite der Badewanne. – Vergewissern Sie sich, dass Ihr Wasser gut temperiert ist. – Zum Einsteigen auf den Rand setzen oder auf einen Stuhl, der höher sein sollte und direkt neben der Wanne steht. – Heben Sie erst das operierte und dann das gesunde Bein über den Wannenrand und setzen Sie sich möglichst so, dass Sie gegenüber dem Wasserhahn sitzen. Sie können das Bein mit Hilfe Ihrer Hände unter dem Oberschenkel in die Wanne heben. – Zum Verlassen der Wanne die Beine wieder vorsichtig über den Wannenrand heben.
Duschen
Eine rutschfeste Unterlage und ein Haltegriff an der Wand helfen Ihnen, das Gleichgewicht zu halten. – Vergewissern Sie sich vor dem Duschen, dass das Wasser richtig temperiert ist. – Stellen Sie zuerst das gesunde Bein in die Duschkabine. Die Gehstützen sind außerhalb, aber in bequemer Reichweite. – Nehmen Sie am besten einen Schwamm mit langem Handgriff, damit Sie sich nicht vornüber beugen müssen. – Treten Sie beim Verlassen der Duschkabine zuerst mit dem operierten Bein hinaus.
Das Anziehen
Anziehen von Kleidungsstücken
Bevorzugen Sie bequeme Kleidung. – Das Anziehen kann anfänglich unter Fremdhilfe erfolgen oder durch den Einsatz von Hilfsmitteln. Hierzu fassen Sie mit dem Haken Ihres Anziehstocks den Bund Ihrer Kleidung und ziehen sie zuerst über das operierte Bein bis über das Knie. – Dann stellen Sie sich mit Hilfe einer Gehhilfe auf Ihr gesundes Bein und ziehen das Kleidungsstück ganz nach oben. – Beim Ausziehen schlüpfen Sie zuerst mit dem gesunden Bein aus der Kleidung.
Socken und Strümpfe
Ziehen Sie Ihre Socken zuerst auf einen Strumpfanzieher. Ferse und Zehenteil von der Socke sollten vorn eng anliegen. – Sie halten die Bänder seitlich fest, schlüpfen in die Socke und ziehen sie mit dem Strumpfanzieher hoch. – Auf der nicht operierten Seite können Sie die Socke unter Anheben des Fußes anziehen, nicht hinunter bücken. – Zum Ausziehen haken Sie mit dem Strumpfanzieher hinten an der Ferse ein und ziehen die Socke vom Fuß.
Schuhe
–Tragen Sie flache, feste Schuhe mit einfachem Einstieg ohne Schnürsenkel (Slipper), sodass Sie sich beim Anziehen nicht vornüber beugen müssen. – Verwenden Sie zum An- und Ausziehen einen Anziehstock oder einen Schuhlöffel mit extra langem Griff.
 
Sonstige Tipps
Spazierengehen
Beginnen Sie frühzeitig mit regelmäßigen Spaziergängen auf gut ausgebauten Wegen. Zu Beginn genügt ein kurzer Spaziergang von 5 bis 10 Minuten. – Steigern Sie allmählich Ihre Gehstrecke. – Vermeiden Sie unebene, rutschige Wege und tragen Sie immer festes Schuhwerk.
Tragen von Kompressionsstrümpfen
Um das Risiko einer Thrombose (Blutgerinnsel, das die Venen im Bein verstopft) oder einer Lungenembolie (in die Lungen gelangtes Blutgerinnsel) zu verringern, erhalten Sie vor und nach der Operation Medikamente und tragen je nach Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt bis etwa einen Monat nach der Operation Kompressionsstrümpfe. Diese können Sie morgens beim Baden oder Duschen und abends kurz ausziehen, aber nicht länger als 30 Minuten. Die Strümpfe sollten beim Tragen keine Falten schlagen. Besonders wichtig ist das Tragen der Kompressionsstrümpfe in der Nacht.
Operationsnarbe
Sobald Ihre Narbe völlig trocken ist, dürfen Sie duschen gehen. Beim Abtrocknen bitte nicht trocken reiben, sondern sanft abtupfen. Sollten sich jedoch leichte Bläschen oder kleine Wundbereiche um die Narbe bilden, befragen Sie bitte noch einmal Ihren Arzt.
 
Die Patientenschule
Ein gut informierter Patient ist sehr wichtig für den Behandlungserfolg: Sie sollen wissen, was auf sie zukommt, damit Sie aktiv am Heilungsprozess mitwirken können. Mit der „Patientenschule“ richtet sich die Klinik regelmäßig an Patienten, die ihren Operationstermin bereits kennen und kurz vor der Implantation eines künstlichen Gelenkersatzes stehen. Im Rahmen dieser Abendveranstaltungen erklären wir Ihnen, wie Sie sich am besten auf die Operation vorbereiten können, was Sie in die Klinik mitbringen müssen und wie der stationäre Aufenthalt ablaufen wird. Daneben informieren wir über die Rehabilitationsmaßnahmen nach der Operation.
Ein wichtiger Bereich, der häufig vergessen wird, ist die Vorbereitung der eigenen Wohnung auf die Rückkehr: Da Sie in Ihrer Beweglichkeit zunächst eingeschränkt sind, müssen Stolperfallen beseitigt werden. Unter Umständen sollte man sich noch vor dem stationären Aufenthalt Hilfsmittel anschaffen, die das Leben erleichtern, beispielsweise rutschfeste Unterlagen und Haltegriffe für die Dusche, ein erhöhter Toilettensitz oder auch Strumpfanzieher“. Sollten Sie bereits Ihren Operationstermin bei uns haben, erfahren Sie im Sekretariat der Klinik für Unfallchirurgie und Endoprothetik die nächsten Termine der „Patientenschule“ .
Für alle Interessierten und für Patienten mit Gelenkbeschwerden, die keinen Operationstermin vereinbart haben, veranstaltet die Klinik gemeinsam mit der Abteilung für Anästhesiologie regelmäßig Informationsveranstaltungen zum Thema „Arthrose". Hier informieren wir über Krankheitsbilder, Diagnose und Therapie und stehen für Ihre Fragen gerne zur Verfügung. Die nächsten Termine der Informationsveranstaltungen erfahren Sie Sekretariat der Klinik für Unfallchirurgie und Endoprothetik.

 

Prof. Dr. med. Lothar Rabenseifner
Facharzt für physikalische und rehabilitative Medizin
Facharzt für Orthopädie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Rheumatologie - physikalische Therapie - Sportmedizin